Aktuelles

12.11.2018

Erbengemeinschaften und Immobilien

Entstehung der Erbengemeinschaft Eine Erbengemeinschaft entsteht, sobald mehrere Personen den Erblasser beerben. Dies kann aufgrund eines Testaments oder der gesetzlichen Erbfolge beruhen. Es handelt sich dabei um eine Zufallsgemeinschaft, die ohne den Willen der Miterben entsteht. Das Vermögen des Erblassers wird gemeinschaftliches Vermögen der Miterben, welches sie gemeinsam verwalten müssen und worüber diese nur gemeinsam verfügen können.  Hierbei können Konflikte entstehen, insbesondere dann, wenn die Erbengemeinschaft aus Personen besteht, die bereits seit Jahren zerstritten sind. Nicht selten kommt es vor, dass der Erblasser sich noch nicht einmal dessen bewusst ist, dass er mehrere Erben hinterlässt, was an einer fehlenden oder falschen...[mehr]
05.11.2018

Anfechtungsklagen bei der Erbschaft

1. Anfechtung der Annahme der Erbschaft Im Todesfall eines Angehörigen ist neben der Trauer auch die rechtliche Problematik der Erbschaft ein Thema. Mit der Annahme der Erbschaft wird der Erbe Rechtsnachfolger des Erblassers. Sofern ein Erbe eine Erbschaft annimmt, ist es ihm möglich, innerhalb einer sechswöchigen Frist das Erbe auszuschlagen. Ist der Erbe durch das Testament bestimmt, beginnt die Frist mit der Bekanntgabe des Testamentsinhalts durch das Nachlassgericht. Wenn kein Testament vorliegt, besteht die gesetzliche Erbfolge, sodass es auf die positive Kenntnis des Erbes vom Erbfall ankommt. Wenn er innerhalb der sechs Wochen das Erbe nicht ausschlägt, dann ist das Erbe als angenommen zu betrachten. Es können jedoch später Gründe auftauchen, die...[mehr]
29.10.2018

Erbe ausschlagen...

... die wichtigsten Schritte[mehr]
22.10.2018

Mein Testament

Gestaltungsmöglichkeiten für meinen Nachlass[mehr]
10.10.2018

Neuregelung des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG)

Mehr Geld für alleinerziehende Eltern[mehr]
24.09.2018

Wann wird eine Lebensversicherung im Zugewinnausgleich, wann im Versorgungsausgleich berücksichtigt?

Die folgenden Hinweise sind unverbindlich, d. h. keine Rechtsberatung im Einzelfall. Es wird keine Gewähr für Richtigkeit und/oder Vollständigkeit übernommen. Lebensversicherung ist nicht gleich Lebensversicherung. Es gibt verschiedene Arten von Lebensversicherungen. Je nach Art und Inhalt der Lebensversicherung ist diese entweder beim Zugewinnausgleich oder beim Versorgungsausgleich (= Rentenausgleich) zu berücksichtigen. 1. Kapitallebensversicherung   Soll aus der Lebensversicherung einmal ein Kapitalbetrag zur Auszahlung kommen, ist die Lebensversicherung beim Zugewinnausgleich zu berücksichtigen. 2. Lebensversicherung auf Rentenbasis   Eine Lebensversicherung auf Rentenbasis unterliegt den Versorgungsausgleich und findet somit beim...[mehr]
21.09.2018

BGH: Vermieter dürfen Wohnraum fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen

BGH: Vermieter dürfen Wohnraum fristlos und hilfsweise ordentlich kündigen ·         zu BGH , Urteil vom 19.09.2018 - VIII ZR 231/17; VIII ZR 261/17 Die fristlose Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses kann mit einer hilfsweise erklärten ordentlichen Kündigung verbunden werden, ohne dass die ordentliche Kündigung wegen der Gestaltungswirkung der fristlosen Kündigung "ins Leere" liefe. Dies hat der Bundesgerichtshof in zwei Fällen entschieden, in denen die Kündigungen jeweils wegen Mietrückständen erfolgt waren, die die Mieter nach Zugang der Kündigungen jeweils beglichen hatten (Urteile vom 19.09.2018, Az.: VIII ZR 231/17 und VIII ZR 261/17). Rückständige Miete nach Kündigung beglichen Die...[mehr]
04.06.2018

Vorzeitige Restschuldbefreiung nach §300 InsO

§ 300 InsO Entscheidung über die Restschuldbefreiung „(1) Das Insolvenzgericht entscheidet nach Anhörung der Insolvenzgläubiger, des Insolvenzverwalters oder Treuhänders und des Schuldners durch Beschluss über die Erteilung der Restschuldbefreiung, wenn die Abtretungsfrist ohne vorzeitige Beendigung verstrichen ist. Hat der Schuldner die Kosten des Verfahrens berichtigt, entscheidet das Gericht auf seinen Antrag, wenn 1. im Verfahren kein Insolvenzgläubiger eine Forderung angemeldet hat oder wenn die Forderungen der Insolvenzgläubiger befriedigt sind und der Schuldner die sonstigen Masseverbindlichkeiten berichtigt hat, 2. drei Jahre der Abtretungsfrist verstrichen sind und dem Insolvenzverwalter oder Treuhänder innerhalb dieses Zeitraums ein Betrag...[mehr]
22.05.2018

Raus aus den Schulden:

Überschuldung im Dialog und außergerichtlich lösen[mehr]
14.05.2018

Wann ist man insolvent?

Bundesgerichtshof ändert die Anforderungen an die Zahlungsunfähigkeit[mehr]