Außergerichtliche Unternehmenssanierung

Für Unternehmen aus Mittelstand und Handwerk steigt durch anhaltenden Kostendruck die Notwendigkeit, die Organisation konsequent auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten. Dies kann eine grundlegende Restrukturierung erfordern.

Unsere außergerichtliche Sanierung verfolgt das Ziel, in der akuten Notlage die Existenz einer Unternehmung zu sichern und darüber hinaus eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen!

In Sanierungsmandaten arbeiten wir je nach Aufgabenstellung mit einem interdisziplinären Team, zu dem Unternehmensberater, Fachanwälte für Insolvenzrecht, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gehören können. Der Beraterstab arbeitet in enger Abstimmung mit Inhabern/Gesellschaftern, Finanzierungspartnern, Banken, Betriebsräten sowie den weiteren Beteiligten zusammen.

Wir begleiten Sie

Wir begleiten außergerichtliche Sanierungsvorhaben bei

  • der Vorbereitung
  • der Umsetzung
  • Steuerfragen
  • betriebswirtschaftlichen Fragen
  • rechtlichen Fragen

Das heißt, Sie erhalten die gesamte Sanierung einschließlich der Umsetzung aus einer Hand von erfahrenen Sanierungsexperten!

Voraussetzung für eine außergerichtliche Sanierung

  • Es sind noch liquide Mittel vorhanden
  • Es bestehen keine Rückstände aus Lohn, Lohnsteuer und Sozialversicherung
  • Es besteht noch kein Insolvenzantragsgrund
    (Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung)
  • Ihr Betrieb hat noch Aufträge bzw. eine ausreichende Auslastung

Ablauf des außergerichtlichen Sanierungsverfahrens

Der Unternehmer/die Gesellschaft beauftragt die Vorbereitung der außergerichtlichen Sanierung.

Was geschieht in dieser Phase?

  • Analyse der wirtschaftlichen Situation
  • Ermittlung und Bewertung eventueller Insolvenzgründe
  • Erstellung eines Gutachtens zur Sanierungsfähigkeit (Fortbestehens-Prognose)
  • Ermittlung des notwendigen Sanierungskapitals
  • Handlungsempfehlung zur weiteren Vorgehensweise


Bearbeitungsdauer?
3 Wochen bis max. 8 Wochen

Entscheidung der Verantwortlichen über die weitere Vorgehensweise?

  • außergerichtliche Sanierung oder
  • Insolvenzantrag

Was geschieht in dieser Phase?

  • Ausarbeitung und Erstellung eines Gutachtens zur Sanierung (Standard IDW S6)
  • betriebswirtschaftliche Planungsrechnung 1-3 Jahre/4-6 Jahre
  • Liquiditätsplanung 1-3 Jahre
  • Darlegung der bestmöglichen Befriedigungsquote für die Gläubiger
  • Abstimmung mit Tarifpartnern/Betriebsrat zur Einleitung eines Bestandssicherungsverfahrens oder der Arbeitnehmerbeteiligung als Sanierungsbeitrag


Abstimmung mit allen Gläubigern:

  • bei Zustimmung Fortführung des außergerichtlichen Sanierungsverfahrens
  • bei Ablehnung Vorbereitung des Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens


Bearbeitungsdauer?
3 Wochen bis max. 4 Monate

Was geschieht in dieser Phase?

  • Die Verantwortlichen entscheiden über die Umsetzung der Sanierung. Es wird ein Sanierungstreuhänder bestellt, der die Sanierung begleitet und das Sanierungs-Controlling durchführt. Über ein Treuhandkonto wird das Sanierungskapital verwaltet als auch die Gläubiger-Befriedigung durchgeführt.
  • Der Sanierungstreuhänder berichtet vierteljährlich bzw. bei Bedarf, z. B. bei Veränderung oder Abweichung.
  • Gegenstand des Sanierungs-Controllings ist die Kontrolle der außergerichtlichen Sanierungsschritte. Hierfür ist es erforderlich, dass klare Verantwortlichkeiten für einzelne Maßnahmen, eindeutige Aufgabenstellungen und Terminvorgaben angegeben werden.
  • Die Informationen laufen dann bei einem oder mehreren Verantwortlichen (z. B. einem Lenkungsausschuss/Sanierungsausschuss) zusammen.
  • Abschlussbericht und Rechnungslegung des Sanierungstreuhänders


Bearbeitungsdauer?
6 Monate bis max. 36 Monate (ggf. bis spätestens zum Abschluss der Gläubigerbefriedigung)