Ihr Nutzen ist unser Ziel...


Seit über 20 Jahren beraten und begleiten wir als kompetentes Team Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen und Verbände zu wirtschaftlichen und organisatorischen bzw. konfliktären Fragestellungen.

Vielen Kundinnen und Kunden konnten wir u. a. bei Trennung, Scheidung, Mobbing, Team-/Personalkonflikten, Baustreitigkeiten bzw. Erbschaftsauseinandersetzungen im Rahmen einer Mediation oder Schlichtung einvernehmliche Lösungen ohne Rechtsstreit, zukunftsorientiert, rechtssicher, zeit- und kostengünstig ermöglichen.

Mit unserer ratgebenden Rolle und in persönlicher Verantwortung analysieren wir auch mittelständische Unternehmen und soziale Einrichtungen und sanieren diese erfolgreich.

... und Ihr Erfolg unsere Motivation


Unsere Kunden profitieren von unseren branchenspezifischen Erfahrungen und fachlichem Know-how:
Analytisch genau, lösungsorientiert und stets mit Blick auf die Umsetzung in der Praxis sind wir damit an Ihrer Seite.

Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen zu unseren sechs Tätigkeitsschwerpunkten:

Konfliktberatung

Beratung und Begleitung bei Konflikten Privat und in Unternehmen

Schulden & Insolvenzberatung

Beratung bei akuten finanziellen Krisen
für Privatpersonen und Unternehmen,
Begleitung und Abwicklung in der Insolvenz

Mediation & Schlichtung

Konflikte erfolgreich außergerichtlich lösen

Unternehmensberatung

Unterstützung bei Umstrukturierung,
Begleitung durch schwierige Phasen oder Krisen,
Organisationsberatung

Erbschaft & Testament

Testamentsvollstreckung
Erbschaftsmediation


Die meist angefragten Themen unserer Kundinnen und Kunden

Der Konflikt

Ein Ehepaar mit zwei erwachsenen Kindern, die noch in der Ausbildung sind, lebt seit einiger Zeit getrennt.

Der Ehemann, der in eine kleine Wohnung gezogen ist, möchte das gemeinsame Haus verkaufen und den Verkaufserlös zwischen den Parteien aufteilen.

Die Ehefrau will dies auf keinen Fall und möchte in dem Haus wohnen bleiben.

 

Die Mediation

In den ersten beiden Mediationssitzungen haben die getrennt lebenden Eheleute – nach Vermittlung durch den Mediator - ihre Einkünfte offen gelegt und die Vermögenssituation geklärt. Die beiderseitigen Einkünfte reichen aus, um die laufenden Kosten zu decken, aber nicht, um dem Ehemann eine größere Wohnung zu finanzieren.

Im Folgenden wir herausgearbeitet, was es für die Parteien jeweils bedeutet, das Haus zu behalten bzw. es zu verkaufen. Dabei stellt sich heraus, dass die Frau weniger Zukunftsängste hätte, wenn das Haus nicht verkauft würde, weil sie dann ihren Beruf weiterhin von ihrem zuhause eingerichteten Büro aus ausüben könnte. Außerdem wolle sie jedem ihrer Kinder weiterhin ein eigenes Zimmer und ein Zuhause bieten können.

Der Ehemann stellt seine Position so dar: Er leide sehr darunter, dass er nun in seiner kleinen Wohnung die Kinder nicht empfangen könne und wünsche sich ebenfalls wieder ein Zuhause, einen Garten sowie auch ein Zuhause für seine Kinder.

 

Ergebnis der Mediation

Nachdem mit Unterstützung durch unseren Mediator nicht nur starre Positionen sondern auch die ganz persönlichen Interessen beider Seiten kommuniziert wurden, verstehen die getrennten Eheleute, warum der andere seine Position so vehement vertritt – und können damit eine für Beide vereinbare Lösung finden.

Nach zwei weiteren Mediationssitzungen beschließt das getrennt lebende Ehepaar einvernehmlich, das Haus zu verkaufen und von dem Erlös für jeden ein kleines Reihenhaus zu erwerben.

 

Zeit und Kosten

Insgesamt fanden fünf Mediationstermine statt.

Die Gesamtkosten der Mediation, inkl. der abschließenden Vereinbarung, beliefen sich auf 

€ 3.200,00.

Der Konflikt

Ein Ehepaar mit drei Kindern zwischen 12 und 16 Jahren möchte sich scheiden lassen. 

Der Vater möchte, dass die gemeinsamen Kinder die Hälfte der Zeit bei ihm verbringen.
Die Mutter lehnt dies absolut ab.

 

Die Mediation

In den ersten Mediationssitzungen sind die Fronten zunächst sehr verhärtet. Beide Parteien halten an ihren Positionen fest – die leider absolut unvereinbar erscheinen. Unser Mediator lenkt das Gespräch also von dessen Positionen weg hin zu dem „warum?“, welches dahintersteht.

Die Ehefrau legt dar, dass sie fürchtet, den Kindern würde der Lebensmittelpunkt entzogen, wenn sie heute hier und morgen dort wohnen sollen. Darüber hinaus sei dies auch organisatorisch und logistisch einfach nicht realisierbar, ein Leben zu gleichen Teilen auf zwei Haushalte zu verlagern. Dies würde nichts bringen, außer Verwirrung, erhöhten Aufwand und Entwurzelung.

Der Ehemann dagegen hat Angst, dass in Zukunft das gute Verhältnis zu seinen Kindern verloren geht und er nicht mehr an deren Leben teilhaben kann.

Im Grunde wird schnell klar, dass es ihm dabei nicht zwingend darum geht, dass seine Kinder genau die Hälfte der Zeit bei ihm verbringen. Er will nur nicht, dass er sie lediglich zweimal im Monat zu Gesicht bekommt.

Das kann die Mutter nach einigen Sitzungsterminen nachvollziehen. Sie selbst möchte ihren Kindern auch den Vater nicht vorenthalten und wirkt sogar etwas erleichtert darüber, dass sie nicht mit deren Erziehung vollkommen allein gelassen wird.

 

Ergebnis der Mediation

Die Beteiligten einigen sich darauf, sich in wichtigen Erziehungsfragen abzusprechen und auch weiterhin vor den Kindern eine gemeinsame Position zu vertreten. Da der Ehemann selbständig ist, kann er sich einen festen Tag in der Woche für seine Kinder reservieren, sie bekochen oder von der Schule abholen und an ihrem alltäglichen Leben teilhaben. 

An diesem Tag kann die Ehefrau, die eine Halbtagsstelle hat, ganztags arbeiten und sich dafür einen anderen Wochentag frei nehmen, was sie insgesamt sehr entlastet. Darüber hinaus kann der Ehemann jedes zweite Wochenende und in den Schulferien Zeit mit seinen Kindern verbringen.

Dieses Ergebnis wurde in einer Vereinbarung dokumentiert und von beiden Parteien unterzeichnet.

Das getrennt lebende Ehepaar hat nun aufgrund dieses positiv aufgelösten Konfliktpunktes, beschlossen noch weitere Mediationssitzungen in Anspruch zu nehmen.

Im Vorfeld wären sie als Eltern nicht mehr in der Lage gewesen, Konflikte in einem ruhigen und sachlichen Ton zu klären. Dies wäre durch die neutrale Position des Mediators, seiner Klärung von Interessen, seiner Moderation bzw. Vermittlung ein positiver Ausgangspunkt, welche die noch anstehenden Differenzen leichter zu klären, jetzt wieder möglich machen würde.

 

Zeit und Kosten

Für dieses Verfahren waren insgesamt 5 Mediationstermine erforderlich.

Die Kosten beliefen sich, inkl. der vertraglichen Regelung, auf € 2.000,00.

Der Konflikt

Ein Ehepaar hat zwei Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren und beabsichtigt, sich scheiden zu lassen. Der Ehemann hat bereits eine neue Lebenspartnerin.  Es ist sein Wunsch, das Haus zu verkaufen, damit er Geld für seinen Neubeginn hat.

Seit der Trennung trägt er den Großteil der finanziellen Belastung, die noch auf dem Haus liegt. Die Ehefrau stimmt dem Hausverkauf jedoch nicht zu. Sie sagt, sie möchte den Kindern das gewohnte Umfeld erhalten. Die Trennung der Eltern sei schon schwer genug für die Kinder gewesen und jetzt müsse ihnen Stabilität geboten werden.

 

Die Mediation

Zunächst verschafft die Mediatorin unserer Kanzlei den beiden Konfliktparteien gleichermaßen viel Raum für die Darstellung ihrer jeweiligen Sichtweisen.

Dabei ergibt sich folgendes Bild:

Die Trennung der beiden erfolgte auf Wunsch des Mannes. Er hat sich diesen Schritt nicht leicht gemacht, aber nun blickt er nach vorn. Nur die Haltung seiner Exfrau in Bezug auf den Hausverkauf belastet ihn. Er versteht sie nicht und wirft ihr Boshaftigkeit vor.

Die Ehefrau ist noch emotional mit der Trennung beschäftigt.

Darüber hinaus zeigt sie Zeichen von Überlastung. Die Erziehung der beiden pubertierenden Kinder strengt sie über Maß an. Das Haus erfordert eine Menge Arbeit, der Wechsel von einer halben auf eine ganze Stelle bedeutet eine weitere Veränderung, vielleicht sogar einen Wechsel des Arbeitgebers.

Die Ehefrau hat nicht mehr die Kraft, jetzt auch noch mit den Kindern umzuziehen und mit der nächsten gravierenden Veränderung fertig zu werden.

Dem Ehemann waren diese Aspekte so nicht bewusst.

Nun aber verändert sich seine Haltung gegenüber seiner Exfrau. Die Fronten weichen auf. Die beiden können sich auf dieser Ebene anders begegnen. Die Mediatorin bringt sie jetzt miteinander ins Gespräch, bis die ersten Lösungsansätze deutlich werden.

 

Ergebnis der Mediation

Die Parteien vereinbaren, dass sich der Exmann mehr um die Kinder kümmert und sich mit der Exfrau in Erziehungsfragen besser abstimmt. Dies entlastet die Exfrau deutlich. Die beiden einigen sich darauf, dass die Exfrau zunächst eine neue Stelle sucht. Sie gibt sich selbst dafür drei Monate Zeit.

Der Ehemann wird in dieser Zeit nicht weiter auf den Hausverkauf drängen. Nach der Frist wird ein Makler mit dem Verkauf des Hauses und der Suche einer Wohnung für die Exfrau beauftragt.

Da dies vermutlich einige Zeit dauern wird, vereinbaren die Parteien, dass die Exfrau ihren Exmann bei der Finanzierung des Hauses später unterstützt, sobald sie eine Vollzeitstelle gefunden hat.

 

Zeit und Kosten

Für dieses Mediationsverfahren waren insgesamt 7 Sitzungstermine notwendig.

Die Gesamtkosten, inkl. der vertraglichen Vereinbarung, beliefen sich auf € 2.950,00.

Der Konflikt

Das Ehepaar will sich nach 10 Jahren Ehe scheiden lassen. Die Ehefrau möchte, dass ihr Mann ihr bei dieser Gelegenheit (neben dem bereits vereinbarten Unterhalt) für die beiden gemeinsamen Kinder einmalig € 10.000,00 bezahlt. Der Ehemann ist nicht bereit, dies zu bezahlen und fühlt sich ausgenutzt.

 

Die Mediation

Der Mediator schafft es schnell, die Konfliktparteien dazu zu bewegen, die Beweggründe für ihre Positionen darzulegen. Schnell wird klar: Der Ehemann fühlt sich finanziell ausgenutzt und wirft seiner zukünftigen Exfrau Geldgier vor. Darüber hinaus habe er keine € 10.000,00 und sehe auch nicht ein, wofür er diese – zusätzlich zum Unterhalt – bezahlen sollte.

Die Ehefrau erklärt, sie wolle das Geld nicht für ihr persönliches Vergnügen, sondern damit ein Auto kaufen, um ihre Kinder auch nach der Scheidung weiterhin zum Sport, in den Musikverein und zur Schule bringen zu können. Sie schäme sich, jedes Mal Bekannte oder Nachbarn darum zu bitten, ihre Kinder mitzunehmen und könne sich – da sie am Stadtrand wohnt – nicht auf den öffentlichen Nahverkehr verlassen.

 

Ergebnis der Mediation

Nachdem beide Parteien die Beweggründe des anderen nachvollziehen konnten, ließ sich schnell eine Lösung finden, mit der beiden zufrieden waren:

Man einigt sich darauf, dass der Vater die monatlichen Raten für ein Auto übernimmt, das bis zum 18. Geburtstag des gemeinsamen Sohnes in 2 Jahren der Mutter gehören soll. Mit der Volljährigkeit des Sohnes soll das Auto in dessen Besitz übergehen und weiterhin vom Vater für seinen Sohn finanziert werden.

Diese Punkte wurden in einer gemeinsamen Vereinbarung festgehalten. Ohne die Klärung dieses Konfliktthemas wäre laut Aussagen des Ehepaares vermutlich auch keine sehr schnelle, diskrete und einvernehmliche Scheidung möglich gewesen.

 

Zeit und Kosten

Es fanden in unserer Kanzlei zwei Sitzungstermine mit jeweils zwei Stunden statt.

Die Kosten inkl. der Vor- und Nachbereitung betrugen € 800,00.

Der Konflikt

Ein Sozialunternehmen steckt in einer wirtschaftlichen Krise und kann nicht eigenständig weitergeführt werden.

Nachdem ein Fusionspartner gefunden war, entstanden nicht unerhebliche Schwierigkeiten bzw. Konflikte im Zusammenhang mit dem Fusionsvertrag im Hinblick auf:

  • die Übernahme der einzelnen Abteilungen
  • die Übertragung der Belegschaft
  • die Integration in das Fusionsunternehmen

Unsere Kanzlei, welche häufig von Non-Profitunternehmen beauftragt wird, wurde gebeten schnellst möglichst das Schlichtungs-Mandat zu übernehmen. Es bestand die große Befürchtung, dass die weiteren Fusionsgespräche scheitern würden und die Insolvenz einzutreten droht.

Teilnehmende

  • Vorstände
  • Betriebsräte
  • Abteilungsleiter
  • diverse Mitarbeitende
  • Behörden


Interessenslagen/Probleme

  • Im Fusionsvertrag sollten aus Sicht des zu übernehmenden Betriebes auch laufende Verträge und Verbindlichkeiten übernommen werden.
  • Der Betriebsrat fordert eine langfristige Beschäftigungsgarantie für die Belegschaft und Sicherung der Abteilung.
  • Der Geschäftsbetrieb soll reibungslos weitergeführt werden, damit Kundenbeziehungen nicht gestört werden.
  • Der übernehmende Fusionsbetrieb will nicht für Risiken aus der Vergangenheit haften.

 

Die Rechtslage

Von Beratungsanwälten wurden alle notwendigen Vertragsunterlagen ausgearbeitet, die jedoch nicht zur Unterschrift kamen.

 

Der Schlichtungsprozess

Unser Schlichter informierte die Teilnehmenden über das Schlichtungsverfahren und nahm im Anschluss die sachlichen Argumente auf.

Die Beteiligten kamen schnell überein, dass eine fusionsbegleitende Schlichtung ein sinnvoller Weg wäre, die von den Aufraggebern als - unüberbrückbar wahrgenommene Differenzen - auflösen zu können.

Unsere Schlichtungskanzlei begleitet die Beteiligten in folgenden Fusionsphasen:

  • Klärung der Vertragsinhalte
  • Vermittlung mit dem Betriebsrat
  • Überführung einzelner Abteilungen
  • Eingrenzung von Risiken
  • Vermittlung zwischen Behörden

 

Ergebnis der Schlichtung

Durch die mit unserer Kanzlei durchgeführte Schlichtung konnten Missverständnisse, fehlende Transparenz, Arbeitnehmerängste und Vorurteile ausgeräumt und die Bedürfnisse und Interessen aller Beteiligten berücksichtigt werden:

  • Die Fusion konnte innerhalb von 6 Monaten umgesetzt werden.
  • Mit dem Betriebsrat konnte eine einvernehmliche Vereinbarung zur Beschäftigungsgarantie abgeschlossen werden.
  • Bei der Überführung einzelner Abteilungen konnten die Aufgaben und Verantwortungen neu und transparent definiert werden.
  • Bzgl. der Risiken aus bestehenden Verträgen konnten Haftungsgarantien mit den Fusionspartnern abgestimmt werden.

 

Zeit und Kosten

Das Schlichtungsverfahren wurde in einem Zeitraum von 6 Monaten sowie einer Nachbearbeitung von 3 Monaten während der Betriebsfortführung durchgeführt.

Hinweis:

Die dreimonatige präventive Konfliktbetreuung beauftragten die Fusionspartner aufgrund der vielen Vorteile (neutrale Moderation und Vermittlung, Klärung der Bedürfnisse/Interessens-lagen, Terminorganisation), welche Sie während des Schlichtungsverfahrens erfahren hatten.

 

Kosten

Die Gesamtkosten der Schlichtung beliefen sich auf € 15.000,00.

Die Situation:

Frau A, 70 Jahre alt, hat vier Kinder und ein großes Haus in dem sie alleine lebt.

Frau A möchte das Haus gerne ihrer jüngsten Tochter vererben, weil diese alleinerziehend und finanziell nicht so gut gestellt ist. Sie traut sich allerdings nicht, mit ihren anderen 3 Kindern darüber zu sprechen, weil sie grundsätzlich natürlich alle gleich behandeln möchte. Weil dies aber bedeuten würde, das Haus verkaufen zu müssen, belastet die Witwe dieses Thema enorm.

Die Mediation:

Ein Anwalt rät Frau A dazu, die Erbaufteilung mit ihren Kindern gemeinsam und im Rahmen einer Mediation zu besprechen, um von Anfang an mögliche Missverständnisse zu vermeiden und den Familienfrieden wahren zu können. In nur wenigen Mediationssitzungen stellte sich heraus, dass die jüngste Tochter das Elternhaus überhaupt nicht erben möchte.

Die Lösung:

Der Sohn von Frau A erbt das Haus und zahlt die Geschwister aus. Die Mutter ist sehr erleichtert und muss nun nicht länger fürchten, dass sich ihre Kinder nach dem Tod um das Erbe streiten könnten. Auch die jüngste Tochter ist froh, das Haus nicht erben zu müssen und freut sich stattdessen darauf, einmal, dank der Auszahlung des Bruders, finanziell unabhängiger zu sein.

Zeit und Kosten:

Insgesamt fanden vier Mediationssitzungen statt. Im Anschluss an die Mediationssitzungen wurde eine vertragliche Vereinbarung ausgearbeitet. Die Kosten beliefern sich auf € 5.400,00.

Ausgangssituation:

Im Jahr 2002 bürgt ein verheirateter Familienvater mit drei Kindern für seine Schwester mit rund € 100.000,00.

Als die Schwester krankheitsbedingt die Schulden nicht mehr zurückbezahlen konnte, wurde der Familienvater als Bürge in Anspruch genommen.

Über Nacht hatte der Familienvater rund € 100.000 Schulden.

Über mehr als zwei Jahre versuchte die Familie, die Schuldenlast zu tilgen. Der Ehemann machte Überstunden und die Ehefrau musste trotz Haushalt und dreier Kinder Putzen gehen. Zusammen verdienten sie netto € 3.500 von denen € 1.500 zur monatlichen Tilgung der Schuldenlast verwendet werden mussten.

Kleidung wurde im Second-Hand-Laden und auf dem Flohmarkt gekauft, an Urlaub war schon gar nicht mehr zu denken.

Zu guter Letzt streikte auch noch das Auto des Familienvaters und es stand eine Reparatur in Höhe von € 5.000 an. Daraufhin sah sich die Familie nicht mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und weiter zu bestreiten.

Auf Empfehlung des Arbeitgebers nahm der Familienvater Kontakt mit uns als Schuldnerberater auf. Nach Erstellung der Schuldenanalyse und Abfrage des aktuellen Schuldensaldos bei den verschiedenen Gläubigerbanken kam heraus, dass sich der Schuldensaldo in den letzten zwei Jahren nur geringfügig verändert hat. Das meiste Geld der monatlichen Tilgungen war zur Deckung der Zinsbelastung aufgewendet worden, so dass sich die Schuldenlast nur ganz wenig verringert hat.

Die Schuldnerberatung:

Im Rahmen der Schuldnerberatung nahmen wir umfangreiche Vergleichsverhandlungen mit den Gläubigerbanken auf und konnten einen außergerichtlichen Vergleich in Höhe von 30 % der ursprünglich geschuldeten Bürgschaftssumme von € 100.000 abschließen.

Weiter konnten wir mit den Gläubigerbanken einen Zahlungszins- und Tilgungsplan aufstellen aus dem hervorgeht, dass der Familienvater nach rund 36 Monaten vollkommen schuldenfrei ist. Die im Rahmen der Schuldnerberatung ausgehandelte Zins- und Tilgungslast kann der Familienvater nunmehr gut aus seinem Arbeitseinkommen begleichen und es ist sogar möglich, mit der Familie wieder einen kleineren Urlaub zu verbringen.

Die Kosten des Schuldenbereinigungsverfahrens betrugen € 4.500, die der Familienvater ebenfalls in 36 gleichmäßigen Raten zurückbezahlt hat.

Kostenvergleich:

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